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21.01.2013

TUTORIAL: ACRYLIC OMBRE NAILS

Hey meine Lieben, ich habe heute ein Tutorial für euch: Ombre Nails sowie Marble Art sind ja DIE Trends im Moment und alle, die es versuchen sagen bzw. meinen es sei total easy! Nachdem ich bei Marble Art vor der Weihnachtszeit an meiner mangelnden Geduld gescheitert bin, habe ich mich nach Ombre Nails umgeguckt.

Ich habe schon einmal versucht, welche zu machen und damals einfach die Nagellacke mit einem sanften Übergang aufgetragen. Ging auch, war aber einfach nicht flüssig und gleichmäßig genug. Jetzt habe ich aber viele Tutorials durchgeschaut und eine etwas eigentümliche, aber sehr gute und WIRKLICH einfache Methode für euch (und mich) gefunden:

Ombre Nails mit Acrylfarbe
!

Zunächst braucht ihr alle Sachen, die ihr auf dem Bild seht. Dieses Mal habe ich einen normalen Make-Up Schwamm genommen, den man im 8er-Pack in jedem Drogeriemarkt findet. Hierbei solltet ihr jedoch darauf achten, dass die Struktur etwa fester und auf keinen Fall krümelig ist.

Was für einen Pinsel ihr nehmt ist eigentlich egal, weil ihr damit nicht euren Nagel, sondern nur den Schwamm bearbeiten werdet. Acrylfarben findet ihr in jedem Bastelladen, aber auch bei Amazon (3€) oder NanuNana (4€).

Zuerst lackiert ihr eure Nägel in weiß, oder jeder anderen Farbe. Je nachdem, welche Farbe den "Grundton" des Designs bilden soll.
Tipp: Ich habe vorher einen Klarlack benutzt, damit sich die Nägel nicht verfärben. Das passiert zwar eher bei dunklen Tönen, aber sicher ist sicher! ;)

Dann habe ich den Übergang auf den Schwamm aufgetragen. Hier kommt der Pinsel ins Spiel, mit dem ihr die Farbübergänge zwischen Nagellack und Acrylfarbe weich auslaufen lasst.

Als letzten Schritt müsst ihr den Übergang nur noch durch Tupfen auf euren Nagel übertragen und anschließend die Reste mit Nagellackentferner entfernen. Für Glanz und Versiegelung kommt noch eine Schicht Klarlack drüber und fertig sind die Ombre Nails!

MEIN FAZIT:
Es ist WIRKLICH einfach, schnell umzusetzen und auf jeden Fall ein Eyecatcher! Ich hätte nicht gedacht, dass Acrylfarbe so ein guter "Nagellackersatz" ist. Die Deckkraft ist top und er lässt sich anschließend auch sehr gut mit normalem Nagellackentferner entfernen. Beim nächsten Mal werde ich allerdings eine andere Grundfarbe wählen, da mir das Weiß nicht so gut gestanden hat. Außerdem werde ich mir neue, festere Schwämme kaufen, da sich meiner etwas aufgelöst hat und am liebsten auf dem Nagel verbleiben wollte.

Jetzt bin ich gespannt: Wer von euch hatte schon mal Acrylfarbe auf den Nägeln oder Ombre Nails?

03.01.2013

DIY: FISCHGRAETEN ARMBAND

Erst einmal ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr alle gut in's neue Jahr gerutscht seid und, dass dieses Jahr all' eure Wünsche in Erfüllung gehen. Zu Beginn des Jahres überrasche ich euch mit einem DIY. Dieses schöne Fischgräten Armband habe ich für eine Freundin und meine Schwester gemacht. Das Erstellen ist sehr einfach und es sieht wirklich stylish aus!

Ihr braucht dazu:

1.
Zunächst braucht ihr silberne oder goldene Kettchen. Die gibt es im Baumarkt schon unter drei Euro pro Meter.
2. + 3.
Eine Zange zum abteilen der Kettchen. Entweder ihr knipst sie auseinander oder ihr biegt sie auseinander, indem ihr die Rundzange (Nr. 3) nehmt, die Enden in ein Kettenglied steckt und dieses dann auseinander biegt.
3.
Veloursband. Dieses habe ich bei Idee für 1,29€ pro Meter gekauft. Ihr könnt allerdings auch andere Bänder oder Wolle nehmen. Hauptsache es passt durch die Kettenglieder.

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Los geht's:

Schritt 1: Länge der Kette ermitteln und Kürzen
Zunächst müsst ihr ermitteln, wie lang das Armband sein soll, damit es ideal an euer Handgelenk passt. Hierzu legt ihr die Kette um euer Handgelenk und lasst circa zwei bis drei Zentimeter frei - dort wird  dann später der "Verschluss", bzw. der Knoten sein. Merkt euch die Stelle an der Kette und knipst das nächste Glied ab. Nun braucht ihr noch zwei weitere Kettchen, die beide jeweils zwei Glieder kürzer sind, als das erste. Legt diese Bänder nebeneinander, sodass die lange Kette in der Mitte liegt.

Schritt 2: Band und Knoten
Jetzt habt ihr die Ketten fertig und das einzige was fehlt, ist das Band. Es sollte circa acht Mal so lang sein, wie die längste Kette. Ich habe einen Meter Band genommen. "Knickt" das Band in der Mitte und macht in das zweite Glied der längeren Kette einen Noten, indem ihr die Mitte des Bandes von hinten durch das Glied steckt und beide Enden des Bandes von vorne jeweils durch die entstehende Öse steckt. Jetzt müsstet Ihr einen Knoten haben, bei dem ein Ende des Bandes nach links und das andere nach rechts absteht.

Schritt 3: Fischgräten-Technik
Jetzt wird es einfach: beide Bänder müssen genau das gleiche machen, deswegen beschreibe ich es einfach mal für das linke Band. Das Band muss von hinten durch die erste Öse der kürzeren Kette gezogen werden, die links neben der längeren liegt und danach von vorne durch die nächste, also dritte Öse der langen Kette. So geht es dann immer weiter: von hinten durch die Öse der kurzen und dann von vorne durch die Öse der langen Kette. Das Band macht eigentlich eine spiralförmige Bewegung. Genau das gleiche macht ihr auch auf der anderen Seite. So lange, bis ihr unten an der letzten Öse der langen Kette angekommen seid, durch die ihr dann beide Bänder zieht.

Schritt 4: Der Knoten-Verschluss
Von den beiden Bändern, zieht ihr nun eins (vorzugsweise das längere) durch die "leere" Öse, die entstanden ist, weil wir den Anfangsknoten in das zweite Glied der Kette gemacht haben. Jetzt könnt ihr beide Fäden verknoten.


Die Idee hierfür habe ich von dem Youtube-Channel von alive4fashion. Diese sympathische Vloggerin hat wirklich viele sehr schöne und gut erklärte DIY'S auf ihrem Channel, also schaut bei ihr vorbei. :)

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Wie findet ihr das Armband? Habt ihr auch schon einmal ein Armband selber gemacht?

16.03.2012

Tutorial: Bilder "retten" mit Photoshop

50 Leser! Wow, ich bin überwältigt! Danke an euch alle, das freut mich wirklich :)

Heute schreibe ich wieder ein Tutorial. Ich denke jeder, der schon einmal eine Kamera in der Hand hatte, weiß wie es ist, wenn man am Ende des Tages sieht, dass die Bilder einfach nicht so aussehen, wie sie aussehen sollten. Schlechtes Schärfe/Unschärfe-Verhältnis, viel zu dunkel, kein richtiger Kontrast und die Farbe will auch nicht so wirklich stimmen. Das muss aber nicht sein! Ich erkläre euch jetzt in drei kurzen Schritten, wie man schlechte Bilder noch retten kann.

Alles was ihr für dieses Tutorial braucht sind ein Bild und Photoshop. Ich nehme dieses hier:


Achtung: Dieser ist mit Sicherheit nicht der perfekte Lösungsweg aber eine schnelle und sichere Methode, die sich bei mir bewährt hat.

Schritt 1:  Tonwert- und Kontrastkorrektur
Öffne dein Bild in Photoshop und nimm eine automatische Tonwert- und Kontrastkorrektur vor Bild > Anpassungen > Auto-Tonwertkorrektur und Bild > Anpassungen > Auto-Kontrast). Geübte Photoshopper können diese Veränderungen natürlich auch manuell vornehmen, aber so geht es auch gut, falls es mal schnell gehen muss.



Schritt 2: Aktionen
Dein Bild sieht jetzt natürlicher und klarer aus, ist aber trotzdem noch relativ langweilig? Kein Problem! Mit Hilfe von Aktionen kannst du deine Bilder sozusagen „automatisch“ bearbeiten lassen. Aktionen sind Dateien, die mehrere Arbeitsschritte in einer geordneten Reihenfolge beinhalten. Du kannst dir z.B. hier und hier Aktionen herunterladen. Für dieses Bild habe ich diese genommen.
Alternativ kannst du auch unter Bild > Farbton / Sättigung, Helligkeit / Kontrast oder Graditationskurven Veränderungen vornehmen, um dein Bild noch schöner zu gestalten.



Schritt 3: Pflaster-Tool
Als letztes kannst du, wie ich, störende Elemente auf dem Bild entfernen. Das PFlaster-Tool funktioniert so, dass es einen kleinen Bereich des Bildes kopiert und diesen an einer anderen Stelle in das Bild einbettet. Du kannst die zu kopierende Stelle definieren, indem du die Alt-Taste gedrückt hälst und auf die Stelle klickst, die kopiert werden soll. Danach kannst du die "störende Stelle" durch einen Klick entfernen.

Je nach Bild kannst du die Arbeitsschritte in der Reihenfolge verändern. Bei Portraits zum Beispiel fange ich immer zuerst mit dem Pflaster Tool an und verändere danach den Rest.


Und so sieht mein Bild nun aus! Ich hoffe das Tutorial ist verständlich und hat euch geholfen. Wenn ihr noch weitere Fragen oder Tutorialwünsche habt, könnt ihr das hier gerne Kommentieren oder mich bei formspring fragen :)

28.02.2012

DIY: Augenringe entfernen in Photoshhop

Es sind nun nurnoch zwei Tage bis zu meinem Praktikum, wie schnell die Zeit verfliegt! Ich habe mir überlegt mal wieder ein kleines Tutorial zu machen. Wie vielleicht ein paar von euch wissen, ist das Webdesign schon seit langer Zeit ein wichtiges Hobby von mir. Dazu gehören natürlich auch HTML Programme und Photoshop.

Wer kennt es nicht? Man macht ein schönes Foto von sich und entdeckt unter den Augen die Spuren durchzechter Nächte. Schön ist das nicht, aber wozu gibt es denn Photoshop. ;)
Die Augenringe in Photoshop zu entfernen ist ganz einfach, aber man kann es natürlich auch auf andere Art und Weise machen. Ich zeige euch lediglich, wie ich es mir im Laufe der Zeit angeeignet habe.
Wichtig: Meistens ist weniger mehr. Ich habe das Bild für dieses Tutorial doller bearbeitet, als ich es normalerweise tun würde, damit der Effekt besser sichtbar wird.

Hier als kleiner Ansporn einmal die Vorher- / Nachher-Ansicht (das Bild ist nicht sonderlich schön, aber es eignet sich wirklich gut, um daran Funktionen zu erklären):



1. Schritt: Öffnet euer Bild in Photoshop und dupliziert die Bildebene, indem ich auf Ebene > Ebene duplizieren geht. Das mache ich immer, damit man sich besser den Vorher- / Nachher-Effekt anschauen kann und eine "Sicherungskopie" hat, falls etwas schief gehen sollte.




2. Schritt: Wählt auf der linken Seite das Kopierstempel-Werkzeug aus, indem ihr auf eurer Tastatur auf "S" geht.  Anschließend müsst ihr einen möglichst ebenen, hellen Bereich von eurer Haut wählen, der auf die dunklen Partien unter dem Auge kopiert werden soll. Wenn ihr diesen Bereich gefunden habt (ich nehme meistens den direkt unter dem Auge), könnt ihr ihn auswählen indem ihr die ALT-Taste auf eurer Tastatur gedrückt haltet und gleichzeitig auf den Punkt des Bereiches klickt. Wenn ihr alles richtig macht, verändert sich der Cursor währenddessen zu einem Fadenkreuz, wie auf dem Bild.





3. Schritt: Ändert die Modus des Kopierstempels auf "Aufhellen" und die Deckkraft auf "20%" und fahrt mit gedrückter Maustaste über eure Augenränder. Dies könnt ihr so lange machen, bis ihr euer Wunschergebnis erzielt habt. Falls irgendwo kantige Übergänge entstehen sollten, könnt ihr diese mit einem weichen Radiergummi löschen. Da ihr die Ebene dupliziert habt, geht euer Bild nicht verloren, sondern das Ursprungsbild, welches sich unter eurer Bearbeitungsebene befindet kommt zum Vorschein.




Ich hoffe, es ist soweit verständlich. Wenn ihr Fragen habt könnt ihr diese gerne als Kommentar schreiben oder mich bei Formspring fragen! :)

09.12.2011

DIY: Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln gehören für mich zur Weihnachtszeit dazu, wie für andere die Geschenke. Wenn in Bremen Freimarkt (soetwas wie Kirmes) ist, kaufe ich mir jedes Mal Mandeln und freue mich schon Wochen vorher darauf. Wenn der Freimarkt dann zuende ist, heißt es wieder warten auf's nächste Jahr. Doch warum nur zwei Wochen jährlich Mandeln essen, wenn man sie für wenig Geld genau so gut und zu jeder Zeit innerhalb von 15 Minuten nachmachen kann?

Ich wollte zuerst nicht glauben, dass es möglich ist gebrannte Mandeln selber zu machen, die genau so schmecken wie die auf dem Freimarkt aber ich wollte es trotzdem versuchen. Die Mandeln sind so lecker geworden, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Los gehts!

Für 500g Mandeln braucht man:
- 300 g rohe, ungeschälte Mandeln
- 200 g Zucker
- einen halben Teelöffel Ceylon-Zimt
- 100 ml Wasser
- das Mark einer Vanilleschote


Vermenge 1/3 des Zuckers mit dem Mark der Vanilleschote um deinen eigenen Vanillezucker zu machen (wird in Schritt 2 eingesetzt). Gebe nun das Wasser zusammen mit dem Zimt und dem Rest des Zuckers in eine tiefe Pfanne und rühre die Zutaten um. Erhitze nun die Zutaten auf höchster Stufe, ohne sie umzurühren.


Gebe nun die Mandeln hinzu und erhitze sie unter umrühren bis das Wasser verdampft ist und der Zucker hart wird, wie auf dem Foto. Erwärme die Mandeln weiter (jedoch unter geringer Hitze!!) bis der Zucker schmilzt und karamellisiert und rühre dabei die Mandeln ständig um. Gebe nun den Vanillezucker hinzu und wiederhole den Kristallisierungsprozess (, d.h. rühre die Mandeln erneut unter mittlerer Hitze so lange um, bis sie ein zweites Mal kristallisieren).


Wenn ihr die Mandeln dann auf einem Backpapier ausbreitet und trocknen lasst, seid ihr fertig! Die Mandeln schmecken wirklich genau so wie das "Original" und das zu einem kleinen Preis. Falls ihr die Mandeln verschenken wollt, könnt ihr sie (so wie ich) in bunte Brottüten einpacken und mit buntem Schleifenband verzieren.

Mein Tipp: Gebrannte Mandeln sind eine tolle, persönliche Geschenkalternative,
die bei Familienmitgliedern und Freunden super ankommt. 

Viel Spaß beim "nachbrennen"! :)

20.11.2011

first post.

Ja, also das hier ist also mein erster Post.. und ich muss sagen: es fühlt sich komisch an wieder etwas zu schreiben.

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her seitdem ich mich aus dem Internet entfernt habe und der Schritt aus den "Webdesignerkreisen" in die 'Bloggosphäre' ist schon komisch. Ich hoffe, dass sich dieser Blog entwickelt und mir hilft meine Gedanken, Gefühle und meine kleine Welt aufzuschreiben und dadurch ja eventuell auch ein bisschen besser zu nachvollziehen zu können.

Ich weiß nicht genau, wie sich dieser blog entwickeln wird, aber ein paar Grundsachen sind mir schon klar: Es geht um Dinge, Ereignisse, Gedanken oder Themen, die mich beschäftigen.

Persönliches sowie Alltägliches.
Mode, Kunst, Fotografie, Sport. Songtexte, Zitate.